Planungs- und Bauausschuss, 2. Juli 2026

Diese Texte hat eine KI aus der amtlichen Niederschrift der Sitzung erstellt. Vor der Veröffentlichung hat ein Mensch sie gelesen. Im Zweifel gilt die Niederschrift.

Bebauungsplan „Sandtoschlag“: dichtere Bebauung auf zwei Grundstücken

Der Planungs- und Bauausschuss hat einstimmig dafür gestimmt, das Verfahren für die 7. Änderung des Bebauungsplans Nr. 5 „Sandtoschlag“ in Gang zu setzen und den Entwurf öffentlich auszulegen.

Tim Lutterbei aus der Verwaltung stellte die geplanten Änderungen vor. Betroffen sind die Flurstücke 115 und 116 in der Flur 50. Dort sollen die Baugrenzen verschoben werden, also die Linien, innerhalb derer gebaut werden darf. Zugleich werden die Grundflächenzahl und die Geschossflächenzahl erhöht — beide Werte bestimmen, wie viel Fläche eines Grundstücks bebaut und wie viel Geschossfläche insgesamt errichtet werden darf. Planungsziel ist laut Beschlusstext eine intensivere Nutzung der zentralen Baufläche für Wohnen.

Für diesen Bereich wird außerdem die örtliche Bauvorschrift „Gausebreede/Sandtoschlag“ aufgehoben. Das Verfahren läuft nach § 13a Baugesetzbuch, dem beschleunigten Weg für Bebauungspläne der Innenentwicklung.

Die Kosten der Bauleitplanung trägt der Antragsteller. Ein entsprechender städtebaulicher Vertrag wurde bereits geschlossen — vorbehaltlich der Zustimmung des Rates der Gemeinde Ladbergen.

Tagesordnungspunkt 3 Niederschrift

Neues Wohngebiet „In der Laake“: Ackerfläche soll Bauland werden

Der Planungs- und Bauausschuss hat sich einstimmig für die 49. Änderung des Flächennutzungsplans und für die 1. Ergänzung des Bebauungsplans Nr. 31 „In der Laake“ ausgesprochen. Beide Punkte wurden zusammen beraten, über sie wurde getrennt abgestimmt.

Inhaltlich geht es darum, eine bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche in Wohnbaufläche umzuwandeln. Betroffen sind die Flurstücke 11, 12 und 13 in der Flur 57. Flächennutzungsplan und Bebauungsplan werden im Parallelverfahren aufgestellt, das heißt: Der übergeordnete Plan für das gesamte Gemeindegebiet und der detaillierte Plan für das Gebiet werden gleichzeitig geändert.

Tim Lutterbei erläuterte die Pläne. Im Süden des geplanten Wohngebietes seien Reihenhäuser denkbar. Pro Wohneinheit sollen zwei Pkw-Stellplätze vorgeschrieben werden, um ausreichend Parkraum anbieten zu können.

Die Beteiligung der Öffentlichkeit soll im Rahmen einer Bürgerversammlung stattfinden, bei der über Ziele und Zwecke der Planung informiert und diskutiert wird. Für die Belange des Umweltschutzes wird eine Umweltprüfung durchgeführt. Die anteiligen Kosten der Bauleitplanung für die Flurstücke 12 und 13 trägt der Eigentümer; dazu ist ein städtebaulicher Vertrag zu schließen.

Tagesordnungspunkte 4, 4.1, 5, 5.1 Niederschrift

Photovoltaikanlage „Zur Königsbrücke“: Ausschuss stimmt mit 7 zu 2 zu

Der Planungs- und Bauausschuss hat mit 7 Ja-Stimmen bei 2 Nein-Stimmen dafür gestimmt, den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 127 „Freiflächen-Photovoltaikanlage zur Königsbrücke“ als Satzung zu beschließen. Der Beschluss über die Satzung liegt beim Rat.

Tim Lutterbei erläuterte die erneute öffentliche Auslegung des Plans. Aus der Beteiligung der Behörden hatten sich Änderungen ergeben, die eine Überarbeitung des Entwurfs und eine zweite Auslegung nötig machten; diese fand vom 30. März bis 17. April 2026 statt. Die eingegangenen Stellungnahmen wurden abgewogen.

Das Plangebiet liegt südwestlich des Ortszentrums zwischen Grevener Straße und Autobahn A1, östlich davon schließen die Sportanlagen an. Auf rund 1,86 Hektar bisheriger Ackerfläche entsteht ein Sondergebiet für Photovoltaik. Die Anlagenhöhe ist auf 3,5 Meter über Gelände begrenzt, die Unterkante der Module muss mindestens 0,8 Meter Abstand zum Boden halten.

Die Flächen unter und zwischen den Modulen sind mit regionalen Gräsern und Wildkräutern einzusäen und zweimal jährlich zu mähen; am Rand ist eine durchgehende Bepflanzung mit heimischen Laubgehölzen vorgeschrieben. Ein Blendgutachten kam zu dem Ergebnis, dass keine Störwirkung durch Sonnenlichtreflexionen auf die Nachbarschaft und den Flughafen Münster/Osnabrück zu erwarten ist. Eine schalltechnische Untersuchung führte zur Festsetzung einer drei Meter hohen Schallschutzwand um Batteriespeicher und Trafo.

Das verbleibende Kompensationsdefizit von 9.496 Werteinheiten wird über eine Fläche im Kompensationspool „Große-Stockdiek“ ausgeglichen, wo ein strukturreicher Waldrand entwickelt wird.

Tagesordnungspunkt 6 Niederschrift

Dieselbe Sache in einer anderen Sitzung: Rat der Gemeinde Ladbergen, 16. Juli 2026

Bushaltestellen: Antrag auf Verschiebung abgelehnt, Arbeiten an der Grundschule beginnen

Zwei Anträge der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Bushaltestellen standen auf der Tagesordnung. Joachim Reiß erläuterte beide.

Der erste Antrag zielte darauf, den barrierefreien Umbau der Bushaltestelle „Auf dem Rott“ an der Querungshilfe in das nächste Jahr zu verschieben und neu zu planen; dazu sollte die Zustimmung der fördernden Stelle eingeholt werden. Der Ausschuss lehnte den Antrag mit 1 Ja-Stimme, 7 Nein-Stimmen und einer Enthaltung ab.

Der zweite Antrag betraf die Verlegung der Bushaltestelle vor die Grundschule. Tim Lutterbei und Andreas Moysich nahmen zu den einzelnen Fragen Stellung. Der geänderte Förderbescheid liegt der Gemeinde Ladbergen noch nicht vor. Die Arbeiten vor der Grundschule beginnen am 3. Juli 2026. Reiß erklärte daraufhin, der Tagesordnungspunkt solle nicht mehr im Rat beraten werden.

Tagesordnungspunkte 7, 8 Niederschrift

Dieselbe Sache in einer anderen Sitzung: Rat der Gemeinde Ladbergen, 16. Juli 2026

Stauanlage an der Wassermühle: Gemeinde steuert das Wehr

Der Ausschuss befasste sich mit der Stauanlage an der Wassermühle. Tim Lutterbei erläuterte die erfolgten Abstimmungen mit dem Kreis Steinfurt als Unterer Wasserbehörde.

Zum Staurecht, also zur rechtlichen Erlaubnis, das Wasser aufzustauen, liegen nach seinen Angaben fast keine Unterlagen vor. Die Steuerung des Stauwehrs erfolgt durch die Gemeinde Ladbergen. Ein Beschluss wurde zu diesem Punkt nicht gefasst.

Tagesordnungspunkt 9 Niederschrift

Pflanzbeete, ein Baum und beschädigtes Pflaster

Unter Mitteilungen und Anfragen brachten Ausschussmitglieder drei konkrete Anliegen zur Sprache, zu denen die Verwaltung jeweils Zusagen machte.

Andre Gravemeier bemängelte den Zustand der Pflanzbeete im Gewerbegebiet „Zur Königsbrücke“. Tim Lutterbei sagte zu, dass der Bauhof die Beete in Ordnung bringt.

Joachim Reiß wies darauf hin, dass in der Siedlung „Bei Brinksteffen“ vor Haus Nr. 9 ein Baum ersetzt werden muss. Der neue Baum soll laut Lutterbei im Herbst gepflanzt werden.

Stefan Helmer machte auf Schäden am Pflaster in der Stichstraße „Mühlenstraße“ aufmerksam. Andreas Moysich erklärte, dass diese behoben werden.

Tagesordnungspunkte 10.1, 10.2, 10.3 Niederschrift

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